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Marke "Hengtech" mit der Registernummer 30759042 beim Deutschen Patent - und Markenamt

   
Marke "Hengtech" mit der Registernummer 30759042 beim Deutschen Patent - und Markenamt
 
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Begriffslexikon
 

Auflösungsvermögen
Die Fähigkeit des Mikroskops, bzw. genauer des Objektivs, zwei nebeneinander liegende Punkte als zwei Punkte abzubilden und nicht als einen unscharfen Punkt.

Binokulare und Trinokulare Ausführung
Bei einer Binokular-Ausführung handelt es sich darum, dass das Mikroskop zwei Rohre für Okulare hat. Eine Trinokular-Ausführung hat ausserdem noch ein Rohr, das normalerweise für den Einsatz einer Mikroskopkamera reserviert ist.

Dunkelfeldmikroskopie
Bei der Dunkelfeldmikroskopie wird kein Mikroskopierlicht im Objektiv verwendet. Statt mit einem Kegel, wird das Präparat mit einem Kegelmantel beleuchtet, der durch einen speziellen Dunkelfeldkondensor erzeugt wird. Ohne Präparat sieht man also nur schwarz, das Präparat selbst reflektiert, bzw. bricht das Licht des Kegelmantels und man kann – meist nur – die Umrisse der untersuchten Substanz erkennen. Dieses Verfahren dient häufig in der Medizin zur Untersuchung des Blutbildes nach Enderlein. Im Umweltbereich wird das Verfahren zur Untersuchung vom Wasser eingesetzt.

Grob- und Feintrieb
Mit Grob- und Feintrieb wird der Abstand des Okulars zum Präparat verändert. Der Grobtrieb findet dabei meist selten Verwendung, einfach weil er zu „grob“ ist. Für die Abstandsoptimierung ist der viel akkuratere Feintrieb sinnvoller.

Kondensor
Der Kondensor befindet sich unterhalb des Objekttisches und dient der Beleuchtung des Präparats. In seinem Inneren befindet sich ein Linsensystem, welches um eine verstellbare Irisblende ergänzt ist. Für die Köhlerische Beleuchtung muss der Kondensor sowohl höhenverstellbar sein, als auch zentrierbar. Auch der Kondensor verfügt über eine n.A., wobei diese nicht zwingend genauso hoch sein muss, wie die des Objektives. 0,9 sollte für die allermeisten Untersuchungen reichen.

Köhlersche Beleuchtung
Neben der Intensität der Lichtquelle selbst, spielt auch die Lichtführung eine sehr wichtige Rolle. Die Köhlersche Beleuchtung mit einem Zentrierungsmechanismus und einstellbarer Blende, die besonders bei billigeren Mikroskopen nicht möglich ist, beleuchtet das Präparat homogen, d.h. Streulicht wird damit großteils vermieden.

Mechanische Tubuslänge
Qualitätsmikroskope sind für gewöhnlich genormt. Die mechanische Tubuslänge beschreibt den Abstand zwischen dem Objektivgewinde und dem oberen Ende des Tupustutzens. Meist handelt es sich hierbei um eine Länge von 160mm.

Numerische Apertur
Die n.A. (auch NA, oder AindexN, in der Fotographie auch Lichtstärke) gibt das Auflösungsvermögen des Instrumentes an und ist insofern die wichtigste Größe des Mikroskops. Eine hohe Vergrößerung macht nur bei einer hohen n.A. auch Sinn, mehr noch: die Gesamtvergrößerung ist nie und nimmer ein Qualitätsmerkmal eines Mikroskops. Man kann grob damit rechnen, dass n.A. multipliziert mit tausend den Wert der Vergrößerung ergibt, der maximal noch Sinn macht. Ein Objektiv mit einem n.A.-Wert von 0,65 kann also bis zu einem Vergrößerungsfaktor von 650x ein scharfes Bild wiedergeben. Allerdings sollte die Vergrößerung auch nicht das 500-fache der Apertur unterschreiten. Diesen Raum zwischen Minimal- und Maximalvergrößerung nennt man „förderliche Vergrößerung“. Liegt die Vergrößerung über dem 1000-fachen der n.A. spricht man von „leerer Vergrößerung“. Die Vergrößerung führt dann nicht mehr zu mehr Objektdetails.

Objektiv
Das Objektiv ist für die Bilderzeugung der eigentlich wichtige Part des Mikroskops. Anders als beim Okular spricht man beim Objektiv nicht von Vergrößerung, sondern von seinem Abbildungsmaßstab. 50x bedeutet also, dass das Objektiv mit einem Abbildungsmaßstab von 50:1 arbeitet. Oft verfügt ein Mikroskop über mehrere Objektive, die über den Objektivrevolver wechselbar sind. Daneben gibt es mehrere Objektivklassen: Korrektionsklasse, Achromate, Fluoritobjektive und Apochromate.

Okular
Das Okular ist im Prinzip eine spezielle Lupe, die das – vom Objektiv erzeugte – Zwischenbild vergrößert.

Ölimmersion
Bei hohen n.A.-Werten (ab 0,90) braucht man ein Ölimmersionsobjektiv. Die Ölschicht (d.i. das Immersionsöl) zwischen Deckglas und Frontlinse verhindert, dass die Lichtstrahlen reflektiert werden und nicht in die Linse fallen.

Phasenkontrastmikroskopie
Für diese benötigt man spezielle Objektive und Kondensatoren, wobei Erfolge nur mit der Köhlerschen Beleuchtung zu erzielen sind. Die Technik findet besonders bei der Untersuchung von durchsichtigen Objekten, wie Zellen, Verwendung.

Plan-Objektive
Bei normalen Objektiven ist die Mitte der Linse gewölbt. Der Effekt ist: Entweder die Mitte eines Objektes oder dessen Randgebiete kann scharf gestellt werden, aber nicht gleichzeitig. Ein Planobjektiv hat in Gegensatz zu einen normalen Objektiv eine flache Linseoberfläche. Daher ist das Problem von „entweder-Mitte oder-Rand-scharf“ weitgehend behoben.

Polarisationsmikroskopie

Sie dient besonders der Untersuchung von Strukturen und wird daher meist in der Fertigung zur Kontrolle verwendet. Das untersuchte Objekt wird mit speziellem Licht aus den sog. Polarisatoren bestrahlt. Meist wird mit Kunststoffen gearbeitet, die unter Belastung zur Doppelbrechung des Lichtes neigen.

Stereomikroskopie
Anders als beim gewöhnlichen Mikroskops hat ein Stereomikroskop zwei Objektive (oder ein dergestalt großes, dass zwei getrennte Strahlengänge darin möglich sind): es werden also zwei Bilder erzeugt. Daher kommt der Eindruck des räumlichen Sehens. Mehr als 120-fache Vergrößerung macht indessen wenig Sinn. In den allermeisten Fällen wird das Stereomikroskop zur Betrachtung von Oberflächen verwendet. Ein Zoomsystem ist hier von großem Vorteil: es garantiert kontinuierlichen Vergrößerungswechsel, ohne das darunter der Arbeitsabstand leidet. Daneben kann einem das Präparat nicht aus dem Blick geraten.

Tubus
Im Tubus sind die Okulare eingebracht; dementsprechend gibt es drei Typen von Tuben: den Monokulartubus, den man besonders bei alten Mikroskopen finden kann und der nur eine Betrachtung des Objektes mit einem Auge ermöglicht, den Binokulartubus für die Betrachtung mit zwei Augen und den Trinokulartubus, der neben einer Betrachtung mit zwei Augen auch die Anbringung einer Kamera ermöglicht und der besonders in der Forschung wichtig ist, da so eine ständige Aufzeichnung möglich ist. Auch kann so ein PC in den Forschungsprozess integriert werden.

Unendliche Optik
Diese Optik, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut – dies nicht zuletzt aufgrund des gehäuften Bedürfnisses Photographien des Betrachteten anzufertigen -, zeichnet sich dadurch aus, dass das Bild nicht mehr durch die Zusammenwirkung von Objektiv und Okular, sondern durch Objektiv und Tubuslinse entsteht. Da im Bereich der Unendlichoptik stärker geforscht wird, als im Bereich der Endlichoptik ist anzunehmen, dass jene diese bald abhängen wird, was Qualität etc. betrifft. Derzeit reichen Endlichmikroskope allerdings noch in den allermeisten Fällen.

Vergrößerung
Sowohl Objektiv an sich, als auch die Okulare haben einen zu berücksichtigenden Vergrößerungsfaktor. Die Gesamtvergrößerung berechnet sich aus dem Produkt der Maßstabszahl des Objektives und der Vergrößerung des Okulars, wobei bei einem etwaigen Tubus dessen Tubusfaktor zusätzlich einberechnet werden muss. Beispiel: bei einem Objektiv mit dem Faktor 100x und einem Okular mit dem Faktor 7x ergibt sich eine 700-fache Gesamtvergrößerung.

Weißabgleich von Mikroskopkameras
Die Mikroskopkameras verfügen wie fast alle normalen Digitalkameras über automatischen Weißabgleich. Dieser funktioniert in der Tat nur bei einem eindeutigen und einheitlichen Tageslicht ohne große Probleme. Bei Kunstlicht oder Mischlicht ist Fehler in der Regel unvermeidlich. Da für Mikroskopie Kunstlicht zur Beleuchtung eingesetzt wird und verschiedene Lichtquellen ins Spiel kommen, z.B. Halogen-Auflicht, Durchlicht von Leuchtstoffleuchter und noch Zimmerbeleuchtung, ist ein automatsicher Weißabgleich für Mikroskopkameras fast immer überfordert. Als Folge werden "falsch" interpretierte Farben geliefert. Daher ist es immer ratsam, Weißabgleich manuell durchzuführen.

Zwischentubus
Bei einigen Mikroskopen befindet sich zwischen dem eigentlichen Tubus und dem Stativ noch ein so genannter Zwischentubus. Oft verändert sich dadurch die Gesamtvergrößerung um den sog. Tubusfaktor (in den meisten Fällen 1,25x).

 
 
 
 
 
 
 
 
     
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